Hallo Japan!

Ja, ich lebe noch. Nein, ich habe keine Zeit für den Blog. :-) Bin ich wieder zurück? Wohl eher nicht. Das Leben ist gerade zu schön und zu vollgestopft, um hier zu schreiben. Neben den "normalen Sachen", wie Arbeiten, Essen, Schlafen, Hier geht's weiter...

Der ultimative Straßburg Weihnachtsmarkt Guide

Hunderte Lichtlein spannen sich von einem hellerleuchteten Stand zum Nächsten, der Duft von gebrannten Mandeln liegt in der Luft und die heiße Glühweintasse wärmt deine Finger. Einer der wenigen Gründe, warum ich zur Adventszeit noch hier bin: Weihnachtsmärkte / Christkindlmärkte / Adventsmärkte! Warum besuchst du nicht gleich den Hier geht's weiter...

Vorarlberger Sonnenuntergänge und das Größte Weinfest der Welt

Ja, ich lebe noch! Noch nie war es auf dem Blog so still, noch nie hab ich aber auch eine Wohnung gekauft, geplant, gearbeitet, geschlafen, gefeiert, und all den anderen Kram gemacht, denn man so unter "Leben" versteht. Gelobe Hier geht's weiter...

Thessaloniki Design Tour - Selbstgemachtes, Selbstgekochtes

Es herrscht Aufbruchstimmung in Thessaloniki. Während die Schlagzeilen über die Krise in Griechenland ihre Runden ziehen, beschließen die Mutigen es gerade jetzt zu versuchen. Es ist hart, doch niemand will nur herum sitzen oder gar sein Thessaloniki verlassen. Designer, Künstler und Handwerker Hier geht's weiter...

Ptuj - Die älteste Stadt Sloweniens

Hast du schon einmal etwas von Ptuj gehört? Das kleine Städtchen Ptuj in Slowenien, war mir bis vor kurzem noch völlig unbekannt. Sie ist die älteste Stadt in Slowenien und nach einem Besuch bei ihr, war ich ziemlich beeindruckt. Eine eigene Burg, ausgezeichnetes Hier geht's weiter...

Thessaloniki Food Tour und Märkte Guide

Thessaloniki, die griechische Studentenstadt, die neben alten Türmen, neuen Museen, Meer und Nachtleben, gleichzeitig auch griechische Köstlichkeiten anbietet. Was es hier alles zu entdecken und probieren gibt, durfte ich während der Thessaloniki Food Tour kennen lernen und dich nehme ich jetzt mit! Begleite Hier geht's weiter...

Ein Tag in Thessaloniki - Young at Heart

Thessaloniki, größte Universitätsstadt Griechenlands, Kalifornien des Balkans, Heimatstätte der Makedonier, Römer und Byzantiner und schlussendlich wuseliger, kultureller Schmelztiegel aus Jung und Alt. Jeder der in der Stadt wohnt, sieht seinen Ursprung hier (oder hat zumindest eine Tante, Onkel oder Hier geht's weiter...

Wochenrückblick KW27-29 - Knödel, Bodensee und Vorarlberg Restaurants

Wie könnte man beim Titel Knödel, Bodensee und Vorarlberg Restaurants widerstehen? Hab ich's mir doch gedacht. Bei diesem Wochenrückblick findest du eine große Menge an Leckereien und die dazugehörigen Tipps für das Haller Knödeltest in Tirol und empfehlenswerte Restaurants in Vorarlberg. Die Bilder vom Hier geht's weiter...

Indien Goldenes Dreieck Reiseführer und mehr!

Gepostet am by Christina in Indien, Reiseführer | 16 Kommentare

Ich in Indien, ein lang gehegter Wunsch. Viele Sehenswürdigkeiten durch Film und Fernsehen bereits gesehen und dann wird die Reise doch ganz anders. Ich darf Unis und Studenten besuchen und vollgestopfte indische Firmen, moderne Shoppingmalls genauso wie den größten Gewürzmarkt Asiens. Werde behandelt wie ein Popsternchen und verliebe mich ein bisschen in das hektische Treiben der dreckigen, indischen Großstadt. Darf Tempel und Burgen bestaunen, die Ihresgleichen suchen und wäre jetzt am liebsten Tuk Tuk Besitzerin.

Indien Goldenes Dreieck Reiseführer beim Reise Fotografie Blog  Hallo Welt!

Du willst auch so eine Reise erleben? Reise mit meinen Bilder mit, hol dir Tipps und mach dir Lust auf mehr! Hier geht’s weiter…

Indien – Die Bewertung

Gepostet am by Christina in Indien | 24 Kommentare
Wie bereits für Argentinien dachte ich mir, es könnte vielleicht für zukünftige Indien-Reisende oder die, die es noch werden wollen, interessant sein, wie ich den Indien als Reiseland empfunden habe. Eine kleine Best of – Liste habe ich bereits mit 5 Dinge, die man in Indien tun sollte und 5 Dinge, die man in Indien nicht tun sollte bereits gemacht. Hier möchte ich einfach eine kleine, allgemeine Bewertung zu einem doch einzigartigen Land machen. Sowas kann ganz schön schwierig sein, wenn man sich nur ein paar Tage vor Ort aufhält und eigentlich nur schöne Sachen gesehen hat, aber ich werde mein Bestes geben, möglichst neutral zu bewerten. Denke auch daran, dass es für manche ganz fürchterlich wäre in der chaotischen Altstadt von Delhi rumzulaufen, während ich das ganz toll finde, oder manche es genial finden nur vegetarisches oder scharfes Essen zu bekommen, während ich darüber überrascht war. :-)

Positiv

  • Wow! Was für ein Land! Bunt und laut – Saris drängen sich an Rikschas vorbei, Straßenhändler verkaufen warme Kekse und Chai, Tuktuks hupen sich durch die Menge. Wenn sich 11. Millionen Menschen durch eine Stadt bewegen, dann kann schon einiges los sein – wer den Trubel mag ist hier genau richtig! (Ich liebe es!! ^___^ Aber keine Angst, wenn man es nicht mag, lässt man einfach den Fussmarsch durch die Altstadt sein.)
  • Der Bazar: Wer gerne einkauft hat sein Land gefunden. Stoffe, Kleidung, Gewürze, Armbänder, … die Auswahl ist groß, die Preise günstig (unbedingt verhandeln). Das Bazarfeeling hat mich gepackt! Für mich bitte noch eine Woche in Old Delhi! 😀
  • Die Sehenswürdigkeiten: Taj Mahal, Fatehpur Sikri, der Lotustempel, Jami Masjid, das Observatorium, das Rote Fort, die Märkte … Gebäude und Landschaften, die es sonst so nirgends auf der Welt gibt. Wenn du schon länger von indischen Palästen träumst, glaub mir sie sind wirklich so schön.
  • Die Sprache: Ich war sehr überrascht wie gut man in den Stadten mit Englisch auskommt (wenn man außerhalb der Städte unterwegs ist, sieht das eventuell wieder anders aus). Bist du in Delhi auf dem Bazar unterwegs und suchst etwas – einfach nachfragen. Wenn die Person kein Englisch kann, dann die daneben. 😉
  • Die Leute: Super nett und freundlich, sind sie meist sehr neugierig woher man kommt und warum man hier ist (und natürlich das obligatorische Foto nicht vergessen). Klar gibt es auch eine Menge Schlepper und Händler, die etwas an dich verkaufen wollen, aber das ist nun mal ihr Broterwerb und nur ein kleiner Teil den ich gut verkraften kann.

Neutral

  • Das Essen: Ja es ist scharf und man kommt nicht drum rum. Obwohl ich scharfes Essen nicht so sehr mag und auch fast nichts vertrage, bin ich mit dem ebenfalls servierten Joghurt sehr gut ausgekommen. Zusätzlich sind mehr als 60% der Inder Vegetarier, somit ein perfektes Land für fleischfreie Ernährung. Ich fand es lecker und unglaublich, dass man so unterschiedliche Gerichte zaubern kann. Man weiß nie, ob das jetzt salzig, scharf, süß oder sauer ist (oder fragt sich warum es in Blätter verpackt wurde). Nach 12 Tagen muss ich aber sagen, es schmeckt gut, gehört aber nicht zu meinen Lieblingsspeiseländern (nicht alle Gewürze schmecken mir und die Schärfe ist nicht zu verachten). Zum Vorkosten empfehle ich „richtiges“ Curry und Chicken Masala – wenn möglich scharf! ;-D
  • Reichtum vs. Armut: Immer wieder wird, wenn es um Indien geht, davon berichtet wie groß der Unterschied zwischen Reichtum und Armut ist. Es stimmt auch, neben der glänzenden Hochhäusern befinden sich Slums, neben der Luxus- Einkaufsmeile Bettler. Nichts desto trotz empfand ich es nicht als schlimm, ich habe es mir sogar viel schlimmer vorgestellt! Auf der ganzen Reise haben mich vielleicht 5 Leute angesprochen! (Nicht verwechseln mit den Straßenhändlern. 😉 ) Wenn man hier ein kleines Kind sieht, dass wegen Essen bettelt, sollte man sich ein wenig umsehen. Vielleicht findet man ja die Mama, die gerade ihr Mittagessen abhält (ja, das haben wir erlebt). Wenn man also „wirklich“ helfen will, sollte man sich lieber an Organisationen wenden, bei denen man sicher ist, wo das Geld landet (wie zum Beispiel Ladli).
  • Ich bin ein Star holt mich hier raus: Seid ihr in Indien unterwegs und seid nicht indischer Abstammung habt ihr mindestens den Status eine Popsternchens – mindestens! So oft wie in diesen 12 Tagen wurde ich noch nie fotografiert und ich bin jetzt mindestens auf 200 privaten Familienfotos von wildfremden Indern. Ob heimlich gefilmt, schamlos geknippst oder freundlich mit der ganzen Gruppe fotografiert, hier passiert es dauernd und überall. Empfinde ich das manchmal recht unfreundliche Anstarren als unangenehm (Hallo? Schau nicht so ernst!), war das Fotografieren mit Familien und Gruppen super lustig. Sie hatten alle eine wahnsinnige Freude und wenn du als blonde Europäerin auch noch den Arm um ihre Schuler legst, dann geht der Grinser gar nicht mehr weg! 😉

 Negativ

Zwei Punkte, die mich nicht gestört oder betroffen haben, aber ich will es doch erwähnt haben, da ein paar andere Mitreisende damit gekämpft haben.
  • Essen Teil 2: Die Hälfte der Teilnehmer hatte Probleme mit dem Magen. Warum kann ich nicht sagen. Die meisten haben sich sogar nur vom Hotelessen ernährt und trotzdem ging es ihnen nicht gut. Ich bin da aber zum Glück völlig resistent und habe so ungefähr ALLES gegessen, egal ob vom Hotelbuffet oder vom Straßenstand! Einmal habe ich sogar frisch gepressten Saft getrunken und war dann selber ein wenig erschrocken, dass ich mal wieder nur ans Essen gedacht habe (leichtsinnig muss man ja nicht werden). Denke einfach daran und gegebenenfalls die richtigen Medikamente mitnehmen. (Und nein, Alkohol in jeglicher Form funktioniert übrigens nicht. ;-))
  • Schmutz und Dreck: Sei dir im klaren, Indien ist ein Land mit 1.210 Mio. Einwohner von denen ein erheblicher Teil unter der Armutsgrenze lebt. Mülltrennung und Umweltschutz sind kaum vorhanden, wenn man zuerst versucht ein Dach und Nahrung für alle zu schaffen. Also nicht pingelig sein und die schönen Seiten des Gewusels sehen.
Ich hoffe das hat dir ein wenig weiter geholfen.
Gibt es noch Fragen über Indien, die hier nicht geklärt wurden? Melde dich einfach und ich helfe so gut ich kann weiter. :-)
Unterschrift

5 Dinge, die man in Indien nicht tun sollte

Gepostet am by Christina in Indien | 21 Kommentare
Habe ich vor kurzem noch über die 5 tollsten Dinge geschrieben, die man in Indien machen sollte, gibt es natürlich auch die andere Seite davon.
Meine Top 5 Dinge, die man in Indien nicht tun sollte:
Es ist nicht alles Gold was glänzt: Soll heißen, wenn total freundliche Inder dir helfen will eine bestimmte Straße zu finden, oder der nette Tuk Tuk-Fahrer dir versichtert, dass bei deinem Ziel alles geschlossen hat: GLAUB ES NICHT! 😉 Wenn du wo hin willst, wo anscheinden alles geschlossen ist, beharre darauf! (Wir haben es zwei mal erlebt und es war nie geschlossen!) Falls du mit einem Reiseführer herumläufst und jemand dir partout helfen will, dann seid dir im klaren, dass du zum falschen Ort, vorzugsweise dem Souvenirstand seines Onkels/Cousins/…, gebracht wirst. (Auch das ist schon passiert.) Also sei einfach hartnäckig und höre nicht blindlings auf nette Inder. 😉
Delhi Tuk tukSpice Market (2)Shopping in Delhi (4)
Iss nicht alles was dir in die Finger kommt. Damit widerspreche ich zwar einer meiner 5 Dingen, die man in Indien tun sollte, aber im vorhinein muss ich erwähnen, dass ich wohl einen Kuhmagen besitze. Ich habe wirklich alles gegessen was ich in die Finger bekommen habe und hatte damit keine Probleme. Dir sollte aber erstens klar sein, dass viele Speisen scharf sind – also IMMER zuerst ganz vorsichtig probieren und zweitens nicht jeder hat so ein Magen wie ich. 😉 2/3 unserer Reisebegleitung hatte Probleme mit dem Essen. Woran es wirklich gelegen ist, kann man nicht sagen, nimm am besten Tabletten oder Schnaps mit.
Old Delhi (34)Chokhidhani Royal Rajasthani Thali (23)From Jaipur to Fatehpur Sikri (8)
Gib bettelnden Kindern kein Geld. Auch wenn es wirklich total viele arme Kinder in Indien gibt, die aussehen, als würden sie gleich umkippen, musst du eiskalt sein und es ignorieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass du mit deinen Spenden nur eine kriminelle Bande unterstützt, die die Kinder zum Betteln zwingt, ist groß. Ich empfehle dir lieber eine Organisation zu suchen, bei der man sicher ist, was mit dem Geld geschieht. (Wie zum Beispiel der Organisation Ladli.)
Ladli Jaipur (2)Ladli Jaipur (6)Ladli Jaipur (1)
Hab keine Angst vor dem lauten, quirligen Indien! Selbst unsere indischen Guides hatten Angst, uns nach Old Delhi zu lassen. Ich hatte aber zu keiner Zeit Bedenken oder fühlte mich unwohl. Alle Leute sind freundlich und die einzigen „Angriffe“ beziehen sich auf ein: „Möchtet ihr eine Packung Curry?“ oder „Darf ich ein Foto machen?“ Und falls du dich mal in dem großen Gewirr verirrst, fragt einfach die Leute. Spätestens jeder Zweite kann Englisch und weist dir den Weg (vorzugsweise zum Souvenirstand des Onkels…).
Old Delhi (2)Old Delhi (38)Old Delhi (6)
Sei nicht fotoscheu! Wenn Inder etwas mehr mögen als Fotos von sich mit einer Sehenswürdigkeit, dann ist das ein Foto von sich mit einer Sehenswürdigkeit und einem Touri (am besten weißhäutig und blond, es geht aber eigentlich alles, was nicht indisch aussieht). Fühl dich während deines Indien-Urlaubs also ein wenig wie ein Star und lasst dich heimlich mit der Handykamera knipsen oder gleich von der ganzen Großfamilie umringen (am besten noch mit dem Baby in der Hand). Selbst wenn man in Fotos aus versehen reinläuft, freuen sie sich wie wahnsinnig (vielleicht brings ja Glück). ;-D
Chocolate Pan (4)Amer Fort (19)IMT Campus (14) 
Du hast noch nicht genug? Schau dir doch meine 5 Dinge, die man in Indien tun sollte an! 😉
Was haltest du von meinem Tipps? Selbstverständlich oder etwas Neues für dich?
Liebe Grüße
Unterschrift

5 Dinge, die man in Indien tun sollte

Gepostet am by Christina in Indien | 24 Kommentare
Namaste!
Nachdem ich nur kurze 10 Tage in Indien verbracht habe, habe ich nur einen wiiiiiinzigen Bruchteil von Indien selbst gesehen. Aber selbst in dieser Zeit haben sich für mich folgende Top 5 herauskristallisiert.
Besuche Old Delhi, lauf durch das Gewusle, kaufe Gewürze und Armreifen auf dem Markt, feilsche um Saris und trinke den besten Chai auf der ganzen Welt!
Old Delhi (24)Delhi Fatehpuri Masjid (7)Spice Market (5)Delhi Fatehpuri Masjid (11)

Fahre Tuk tuk so oft es geht, feilsche um den Preis und genieße die Fahrt. Nie wirst du in der Stadt schneller an dein Ziel kommen und nie wirst du mit mehr Herzklopfen aus dem Gefährt aussteigen. (Andere Transportmittel wie Elefanten, Rikschas und Jeeps sind auch empfehlenswert.)

Trip to Agra (7)Amer Fort (2)Drive rickshaw (3)
Besuche Jantar Mantar und bestaune 300 Jahre alte und vorallem riesige Werkzeuge zur Sternen- und Planetenbeobachtung. Zum Einstieg kann man sich ja The Fall ansehen und nach dem Besuch ein tolles Mendhi machen lassen.
Jantar Mantar Jaipur (14)Jantar Mantar Jaipur (30)Jantar Mantar Jaipur (12) 
Iss so viel unterschiedliche Dinge wie möglich. Genieße das leckere Naan-Brot, lass dir frisch gebackene Kekse schmecken oder genieße dein Curry in tausenden verschiedenen Geschmacksrichtungen. Das obligatorische Joghurt dazu hilft die Verbrennungsschäden in deinem Mund möglichst gering zu halten.
Drinking chai (6)Chokhidhani Royal Rajasthani Thali (5)Drinking chai (10)
Besuche den Akshardham Tempel, der in seiner Pracht und seinem Detailreichtum selbst den Taj Mahal in den Schatten stellt. 8000m² die einem nicht mehr aus dem Staunen herausbringen.
Akshardham Temple built in New DelhiAkshardham Temple built in New DelhiAkshardham Temple built in New Delhi
[Bilder von Mskadu: Bild 1, Bild 2, Bild 3]
Natürlich gehört auch Taj Mahal oder Fatehpur Sikri auf jedenfall auf so eine Liste, ich habe aber nur Sachen gelistet, die mir persönlich sehr viel Spass gemacht haben oder mich unglaublich beeindruckt haben. Ich hoffe dir gefällt meine Top 5 und du kannst dir eventuell ein paar Sachen bei deinem zukünftigen Indien Trip ansehen. 😉
Was sollte deiner Meinung nach noch mit rauf?
Liebe Grüße
Unterschrift

Ladli – Eine Non-Profit Organisation in Jaipur

Gepostet am by Christina in Indien | 3 Kommentare
Hey Hallo!
Ein letzter, etwas ernsterer Blogpost von unserem Indien Abenteuer.
Ein Thema, das immer wieder gerne aufkommt, wenn man von Indien als Reiseland spricht, ist die Armut in Indien. „Haltest du das aus? Lauter halb verhungerte, kleine Kindern betteln um Essen?“ „Ich könnte das nie, in dieses dreckige Land mit den vielen Obdachlosen!“ Sind nur ein paar Sätze, die ich zu hören bekam.
Ich möchte dir dazu eine Sichtweise von mir wieder geben, die nur im entferntesten dieses riesige Land abdeckt (10 Tage sind halt einfach nichts), und dir näher bringen soll, wie ich die Armut in Indien erlebt habe. Ich weiß sehr oft nicht, wie ich mich richtig verhalten soll und bin daher sehr auf deine Meinung zu diesem Thema gespannt.
Im Großen und Ganzen hätte ich es mir viel, viel schlimmer vorgestellt. Halb verhungerte, kleine und in Lumpen gekleidete Kinder umringen mich und betteln um Essen während in der Realität das vorherschende Bild eher vom coolen Schuljungen mit Englischkenntnissen und Souvenirverkauf geprägt war. (Nicht das diese Arbeit wesentlich besser für ein Kind wäre, aber oft hört man einfach, dass sie auch für ihre Familie sorgen wollen und lieber ein paar Kinkerlitzchen verkaufen als die Familie hungern zu sehen.) Ich bin eigentlich immer unsicher, ob ich hier etwas kaufen oder Geld spenden soll, weil ich immer die Befürchtung habe, eine ganze Bande zu unterstützen, bei dem die Kinder das Geld am Abend an Erwachsene abgeben müssen. Absoluter Tiefpunkt war für mich, als ich eines Tages ein ca. zwei Jahre altes Mädchen entdeckt hatte. Bis auf die Knochen abgemagert, in einem alten, fleckigen T-Shirt stand es dort alleine und bettelte um Essen. Ich war schon kurz davor den gesamten Inhalt meiner Geldtasche an das Kind zu verschenken, habe dann aber mein Herz aus Eis ausgepackt und bin doch weiter gelaufen. Keine zehn Meter weiter, wir waren nämlich direkt vor dem Hawa Mahal, warf ich einen Blick zurück, nur um zu sehen wie das kleine Mädchen zu einer Frau (ihre Mutter?) lief um sich dort auf ihre Decke zu setzen. Diese aß seelenruhig aus einer großen Schüssel und als die nächste Reisegruppe in Sicht kam, wurde das Mädchen von der Frau aufgescheucht und Richtung Touristen gestoßen, weil sie weiter betteln gehen sollte.
Ein ziemlich krasses Beispiel, das jedoch nicht von der Tatsache ablenken soll, das Kinderarmut (und auch Kinderarbeit) ein wichtiges und vorherrschendes Thema in Indien ist. Aufgrund dieser Tatsache haben unsere Professoren uns die Möglichkeit gegeben ein Non-Profit-Unternehmen in Jaipur zu besuchen. Das Unternehmen Ladli bietet Waisenkindern eine Unterkunft, Verpflegung und eine Ausbildung. Hier erhälten sie eine medizinische Versorgung, als auch die Möglichkeit verschiedene handwerkliche Tätigkeiten zu erlernen. Alles was vor Ort produziert wird, kann von den Besuchern gekauft werden und wird wieder direkt zur Finanzierung des Projektes benutzt.
Ladli Jaipur (2) 
Wir hatten also die Möglichkeit diese Einrichtung in Jaipur zu besuchen, ein wenig in ihren Alltag zu linsen und auch viele tolle Sachen zu kaufen. 😉
Ladli Jaipur (4) 
Zuerst ein wenig unsicher, wusste ich noch immer nicht, ob ich damit den Kindern wirklich helfe (Kritisch bis zum Schluss!), nachdem wir dann aber einiges vom Leiter des Projektes erfahren haben und auch gesehen haben, wie es hier aussieht, habe ich einfach gehofft, dass das gespendete Geld für die Kinder verwendet wird und den Leuten vertraut.
Ladli Jaipur (5)
Ich habe mich mit selbst gebastelten Grußkarten, Schmucksäckchen und Schlüsselanhängern eingedeckt und kann es euch nur empfehlen. Noch nie hat Spenden so viel Spass gemacht (und tolle Souvenirs für daheim hat man dann auch noch). 😉
Ladli Jaipur (6)
Wenn ihr euch also mit Kinderarmut in Indien beschäftigt (und vielleicht auch noch schöne Sachen aus Indien haben wollt), dann seht euch mal auf der Ladli-Internetseite um. Die Shop-Seite ist leider noch nicht völlig funktionstüchtig aber wo ein Wille, ist auch ein Weg. 😉 (Man kann sie sicherlich auch per Mail anschreiben!)
Ladli Jaipur (1)
Ich hoffe dir hat dieser kleine Ausflug in Jaipur gefallen und vielleicht habe ich dich ein wenig zum Nachdenken gebracht. 😉
 
Ein schwieriges Thema, aber trotzdem interessiert es mich: Wie hast du Armut auf Reisen erlebt? Wie gehst du damit um?
 
Liebe Grüße
Unterschrift
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